Visualisierung meiner Wunschgeburt

Heute mal ein Beitrag fernab von den Updates. Ich habe mir einmal die Zeit genommen, meine Wunschgeburt zu visualisieren und aufzuschreiben. Denn sonst kann ich am Ende auch nicht behaupten „die Geburt war so schön, wie ich sie mir immer vorgestellt habe“. Und man soll ja auch beim Universum bestellen, was man gerne hätte, hier also meine Bestellung im vollen Bewusstsein, dass es ganz bestimmt nicht genauso kommen wird:

Das ganze Wochenende habe ich schon vermehrt Wehen. Vermutlich bin ich deswegen schon so nervös und etwas angespannt. Die Männer gehen vormittags meistens auf den Spielplatz, sodass ich mich etwas ausruhen kann. Die Nachmittage verbringen wir dann oft gemeinsam.

Im Wohnzimmer hängt schon unsere Federwiege neben mir auf der Couch. Die letzten Nächte habe ich wieder oft hier verbracht, weil ich wie schon vor der ersten Geburt nicht so ruhig schlafen kann. Im Schlafzimmer sind alle Babysachen im Schrank einsortiert, die Wickelecke liebevoll dekoriert. Das Babybay steht ebenfalls bereit. Im Wintergarten steht seit einer Woche der Geburtspool, seit dem errechneten Termin auch unsere Matratze aus dem Gästezimmer und ein wenig Deko zum Wohlfühlen. Am hinteren Ende des Raumes haben wir den Tisch hingestellt für den Ofen und einige Utensilien für die Geburt. Auf dem Fensterbrett zur Küche habe ich mir einen kleinen Geburtsaltar mit Affirmationen, einer Kerze und Blumen hergerichtet. Die Fenster sind mit rotem (Krepp-) Papier abgeklebt, sodass niemand hineinsehen kann und trotzdem Licht und Wohligkeit im Raum sind. Hier und da habe ich mir noch ein paar nette Bilder ausgedruckt und angebracht.

Am Montagmorgen werde ich früh wach und die Wehen haben sich verändert, was ich auch meinem Mann sage sobald er wach wird. Er macht unseren Sohn für die Tagesmutter fertig und nimmt auch seinen Übernachtungskoffer und den Kindersitz mit, falls es losgeht und er ihn nachher nicht abholen kann. Als er weg ist, gehe ich in die Badewanne, wo die Wehen regelmäßiger werden. Das teile ich ihm bei Rückkehr mit und er ruft die Hebamme an, die sich langsam auf den Weg macht.

In der Zwischenzeit fängt mein Mann an den Pool aufzufüllen und noch Kleinigkeiten zu erledigen. Währenddessen tigere ich durch die Wohnung und veratme die Wehen im Stehen, dabei halte ich mich an der Küchenarbeitsplatte und an der Fensterbank fest. Als der Pool gefüllt ist und ich einsteigen kann, brauche ich meinen Mann dann ganz für mich, um die Wehen besser veratmen zu können. Im Hintergrund läuft Musik zur Entspannung. Zwischendurch reicht er mir immer wieder Tee, bestärkt mich durch seine Worte und hält mich.

Die Hebamme kommt gegen Mittag und untersucht mich erstmals. Es liegt noch ein Stück Weg vor uns, doch sie ist froh, dass wir sie gerufen haben. Auch sie redet mir noch einmal gut zu und fragt mich wie sie mir helfen kann. Wir veratmen noch eine Weile die Wehen und sie untersucht mich nochmals mit dem Ergebnis, dass sie ihre Kollegin herbeiruft.

Dann kommen die Presswehen, kurz bekomme ich Angst, doch mein Mann und meine Hebamme reden mir gut zu und so kann ich mich meinem Körper ganz überlassen und lasse die Geburt geschehen. Ich spüre selbst mit der Hand wie das Köpfchen austritt und kurz danach der Körper folgt. Ich nehme das Kind und betrachte es erst kurz unter Wasser bevor ich es mir selbst auf die Brust lege. Es ist still im Raum und ich kann die ersten Worte sprechen und nach dem Geschlecht des Kindes zu sehen.

Irgendwie hievt mein Mann uns auf die Matratze, wo dann einige Zeit später auch die Plazenta geboren wird. Beim ersten Anlegen spüre ich deutlich die Nachwehen, doch ich fühle mich stark und habe keine größeren Geburtsverletzungen. Ich fühle mich gut genug, um die U1 genau mitverfolgen zu können.

Auch wenn er sich nur schwer loslösen kann, fährt mein Mann kurz los, um unseren Sohn abzuholen, die Tagesmutter hatte er zwischenzeitlich informiert, dass er Sohni etwas später abholen wird und sie hatte Verständnis. So haben wir noch bis zum nächsten (oder übernächsten) Tag Zeit, um den Rest der Familie einzuweihen und haben alle Zeit der Welt um uns kennen zulernen und die erste Zeit zu viert zu genießen.

Advertisements

Update | 25. SSW (26.Mai – 01. Juni 2017)

Übersicht

So geht’s mir (physisch):

7

Sodbrennen und Rückenschmerzen werden immer stärker, langsam kämpfe ich auch mit Wasser in den Beinen und vor allem Knöcheln. Ich muss ständig Pipi!

So geht’s mir (psychisch):

7

Sorgen und innere Unruhe, ab und zu fühle ich mich einsam.

So groß ist das Baby:

SFL etwa 28 – 30 cm | Gewicht 430 – 600 g | entspricht in etwa einer Aubergine

Besondere Gelüste:

Kindsbewegungen: Seit Freitag sind die Bewegungen zum Teil sogar sichtbar. Auf jeden Fall spüre ich es jetzt sehr regelmäßig.

Wichtige Termine: 

26. Mai – man kann Bewegungen von außen sehen
29. Mai – Vorsorgetermin Hebamme

Anschaffungen:
noch eine Packung Schnuller zum Testen
3 Haarbänder, falls Käferchen ein Mädchen ist

Das ist die Woche passiert:

Freitag

Wir treffen uns mit Freunden in einem nahe gelegenen Zoo. Der Tag ist sehr schön und trotz Babykugel kann ich mit Sohni auf dem Spielplatz mithalten. Besonders viel Spaß hat er auf dem „Erdmännchen-Spielplatz“, der durch ein großes Tunnelsystem besticht. Besonders Rücken schonend für die Eltern…
Abends wird gegrillt und meine Freundin und ich gucken uns alte Auftrittsvideos an. Dabei lachen wir unglaublich viel und Käferchen amüsiert sich ordentlich mit. So kräftig, dass meine Freundin die Bewegungen SEHEN kann.

Samstag

Unsere Freunde haben bei uns übernachtet. Morgens frühstücken wir gemütlich und weil sich keiner verabschieden mag, verbringen wir den Tag gemeinsam im Garten: das Planschbecken wird aufgebaut und wir lassen es uns gut gehen. Sohni rennt die ganze Zeit der Tochter unserer Freunde hinterher, an Mittagsschlaf ist nicht zu denken. Dafür schläft er dann am Abendbrottisch fast ein (also buchstäblich, seine Augen fallen tatsächlich immer wieder zu).

Sonntag

Auch heute spielen die Temperaturen wieder Sommer. Sohni schläft bis 08:30 Uhr durch! So entspannt war Sonntagmorgen seit 20 Monaten nicht mehr. Vormittags sind wir im Garten und meine Männer spielen im Pool während ich die Babykugel auf der Hollywoodschaukel schuckle. Ich kann es einfach nicht fassen was für ein großer Junge mein kleines Baby schon ist.

Montag

Vom Büro geht es in die Hebammenpraxis zur Vorsorge. Meine Männer kommen auch extra in die Stadt gefahren, um dabei zu sein. Doch Sohni räumt den Laden ordentlich auf und es ist insgesamt ziemlich anstrengend. Ich bin trotzdem froh, dass er die Hebamme nun auch kennengelernt hat. Mit Käferchen und mir ist alles in Ordnung. Sohni lauscht dem „Pferd“ (Herztöne vom Baby) in Mamas Bauch andächtig. So langsam werde ich wieder nervöser mit Blick auf den To-Do-Stapel.

Dienstag

Die Woche ist echt anstrengend, aber der Blick auf das baldige Ende (Mutterschutz) hilft. Meine Männer holen mich vom Bahnhof ab und Sohni und ich fahren zum Playdate. Es ist super schön, wir bleiben auch noch zum Abendbrot.

Mittwoch

Auch heute ist zum Feierabend wieder Programm, unsere Familienpatin (Projekt unseres Landkreises) kommt zu Besuch. Anscheinend sehe ich noch nicht wirklich schwanger aus, denn sie traut sich nichts zu sagen, bevor ich „das Geheimnis“ lüfte.
Wir haben übrigens noch immer keine Namen, nicht einmal tendenziell.

Donnerstag

So langsam geht mir zum Ende der Woche die Puste aus. Käferchen fordert immer mehr Tribut und es fällt schwer sich zu konzentrieren, wenn kleine Stupser von innen anklopfen. Nachmittags geht es mit Sohni auf den Spielplatz, sodass mein Mann in Ruhe den Rasen mähen kann (nicht, dass er dazu nicht auch den ganzen Tag schon Zeit gehabt hätte…). Sohnis kleiner Kumpel, den wir Dienstag besucht haben, hat Hand-Mund-Fuß – hoffentlich hat er sich da nicht angesteckt.

Update | 24. SSW (19.– 25. Mai 2017)

Übersicht

So geht’s mir (physisch):

8 -> 2

Die meisten Tage geht es mir mit Krämpfen, Pi, Pa, Po ziemlich schlecht, das ist dann aber wie weg geblasen

So geht’s mir (psychisch):

9

Ich bin selbst überrascht, aber trotz der Krämpfe bin ich unbesorgt und sicher, dass mit unserem Käferchen alles gut ist.

So groß ist das Baby:

SFL etwa 28 – 30 cm | Gewicht 430 – 600 g | entspricht in etwa einer Aubergine

Besondere Gelüste: trockenes Brötchen

Kindsbewegungen: vor allem morgens wird geturnt

Wichtige Termine: 

22. Mai – Klinik, kurzer Ultraschall von Zervix, Herzschlag und Kindslage

Anschaffungen:

18944700_1748096208539990_845481542_n

 

Das ist die Woche passiert:

Freitag

Der erste Freitag ohne Kinderturnen. Wir genießen die Zeit wieder zu dritt im Garten. Der Nachbarsjunge ist noch immer nicht da. Wir drücken dolle die Daumen. Für mich geht es dann noch zum Kanga, wo ich gedanklich nochmal sieben Kreuze mache, dass Wochenende ist.

Samstag

Sohni hatte nachts eine Schreiattacke, also nehme ich mir morgens noch ein paar Minuten. Zum Mittagessen sind wir bei meinen Eltern eingeladen. Erst geht es aber noch etwas auf den Spielplatz. Es gibt die von mir gewünschten Kohlrouladen und während Sohni Mittagsschlaf bei Oma und Opa macht, gehen wir einkaufen. Als wir nach Hause kommen, ist es schon spät und es passiert nicht mehr viel.

Sonntag

Ein Tag in Gammeloutfit. Immer wieder wird mir schwindelig, mein Bauch wird hart und ist im Weg. Heute scheint die Schwangerschaft richtig zu beginnen. Bewegungen spüre ich nicht so viele. Aber vermutlich ist alles in Ordnung.
Vor ein paar Tagen hatte Sohni noch einen klaren Mädchen-Namensfavoriten, heute findet er einfach alle gut, die ich ihm aufzähle.
Unsere Nachbarn bekommen heute ihren Nachwuchs.

Montag

Auch diese Nacht ist geprägt von wehenartigen Krämpfen. Morgens kann ich kaum laufen und da meine Frauenärztin Urlaub hat, geht es für uns vormittags in die Klinik. Zum Glück ohne Befund. Zum Zeitpunkt der Untersuchung geht es mir auch schon wieder gut. In der Klinik statten wir der Nachbarin auch einen kurzen Besuch ab. Nachmittags geht es mir wieder gut, sodass wir zu meiner „alten“ Hebamme auf einen privaten Besuch vorbei fahren und es ist super schön. Abends koche ich für die Nachbarin noch eine Suppe, sie wird morgen entlassen.

Dienstag

Auf Arbeit renne ich den ganzen Tag eigentlich nur hin und her. Das ist ziemlich beschwerlich, weil ich beim Gehen Schmerzen in der Leiste habe. Aber auch dieser Tag geht vorbei und zu Hause werde ich mit dem Anblick meiner Männer in unserem Garten und des Neugeborenen auf der anderen Seite des Zauns belohnt.

Mittwoch

Ein sehr „befriedigender“ Tag im Büro. Manchmal hat man das ja: irre viel zu tun, aber man fühlt sich gut dabei. Nebenbei strampelt das Baby fleißig, es hatte mich auch schon morgens mit seinem/ihrem Schluckauf geweckt. Die Männer holen mich vom Bahnhof ab (Sohni liebt den Bahnhof!) und es geht einkaufen für Feiertag und Brückentag. Eigentlich sollte heute Morgen eine Vorsorge bei der Hebamme gemacht werden, doch sie muss den Termin wegen Krankheit verschieben.

Donnerstag

Es ist Vatertag! Sohni und ich machen Frühstück und drapieren unser Geschenk: Fischerhemden im Partnerlook für Vater und Sohn. Ansonsten genießen wir den Tag kinderfrei: 12:00 Uhr geben wir Sohni bei Oma und Opa ab und gehen zu zweit beim Griechen essen. Anschließend geht es in die 14:00-Vorstellung von Fluch der Karibik. Baby zappelt ordentlich, das war in der ersten Schwangerschaft auch so. Nach gemeinsamen Abendbrot mit Oma und Opa geht es nach Hause.

Update | 23. SSW (12.– 18. Mai 2017)

Übersicht

So geht’s mir (physisch):

6

Rückenschmerzen, Kreislaufprobleme, Sodbrennen – aber aushaltbar.

So geht’s mir (psychisch):

7

Ich genieße die schönen Momente und versuche mir vor allem den Kindern zu Liebe nicht all zu viele Sorgen zu machen.

So groß ist das Baby:

28cm laut Feindiagnostik

Besondere Gelüste: …hauptsache viel…

Kindsbewegungen: Könnten ruhig mehr sein! Wir wissen nun aber auch, dass ich recht hatte: Vorderwandplazenta. Spielverderber.

Wichtige Termine: 

12. Mai – Feindiagnostik

Anschaffungen: zwei Schnullersorten

18947128_1748096065206671_199622181_o

 

Das ist die Woche passiert:

Freitag

Der große Tag! Wir bringen Sohni zur Tagesmutter und fahren direkt zu der Praxis (na gut, mit 3 Pipipausen auf dem Weg…) Der Ultraschall passiert recht schnell, ein schönes Bild gibt es nicht. Aber es enttäuscht mich nicht, weil ich mich auf „das Original“ freue. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube gesehen zu haben, dass es ein Junge wird. Der Arzt sagt aber, dass ich das so schnell als Laie gar nicht hätte erkennen können.
Abends geht es wieder zu PRE Kanga.

Samstag

Die Männer lassen mich ausschlafen, nach dem Mittagsschlaf geht es auf einen Spaziergang. Wir entdecken ganz viel und erleben 1000 Abenteuer. Auf halbem Weg kommt uns der Ehemann entgegen und wir laufen als glückliche Familie nach Hause. Dort spielen wir noch im Garten und laufen das erste Mal barfuß.

Sonntag

Ein wundervoller Tag! Muttertag! Auch wenn kleine Streits immer wieder in die Quere kommen, genießen wir unsere Zeit und Verbundenheit. Auf der Hollywoodschaukel wird auch ausgiebig mit der Babykugel gekuschelt und der große Bruder freut sich schon im nächsten Jahr mit Käferchen zusammen zu wippen. Unglaublich, dass mein Baby bald der Große ist.

Montag

Der Tag auf der Arbeit ist sehr gut gefüllt. Gut, dass ich spontan eine Stunde länger bleiben kann (wenn der Grund dafür, die Arbeitslosigkeit meines Mannes, auch total doof ist). Zu Hause wird mit Nachbars noch im Garten gespielt. Sohni ist total aus dem Häuschen und rennt freudig schreiend mit nackten Füßen durch den Garten. Der Spaß nimmt ein jähes Ende als der Nachbarsjunge in seinem Übermut nach Sohni tritt. Neben meiner Nachbarin (Termin in 3 – 4 Wochen) fühle ich mich immer so unkugelig!

Dienstag

Es stehen mal wieder Überstunden an. Das kürzt die Tage dann immer extrem, weil zu Hause eigentlich nur noch Zeit für Abendbrot, baden und ins Bett bringen bleibt. Auf der Couch rumpelt es ganz schön im Bauch, als ich nachschauen will, ob man es auch schon sehen kann, wird es aber immer still!

Mittwoch

Die nächsten Tage sollen heiß werden. Normal habe ich damit kein Problem, aber schon Freitag machte mir mein Kreislauf zu schaffen. Und so mache ich es mir in der Bahn auf dem Fußboden bequem. Zwangsläufig, denn mir wird schwarz vor Augen. Doch niemand bietet der Schwangeren am Boden Hilfe oder einen Sitzplatz an. Wäre ja auch zu viel des Guten. Auch auf Arbeit ist die Woche wirklich chaotisch. Umso schöner ist es, dass wir den Abend schön im Garten verbringen können.

Donnerstag

Turbulenter Morgen Dank Notarzt und Polizei – nichts fährt bei der Bahn und ich bin zwei Stunden später auf Arbeit. Auch nur, weil meine Männer mich zum nächsten Bahnhof fahren. Zu Hause warten bei sommerlichen Temperaturen zum Feierabend Garten und Rasensprenger auf uns. Sohni quietscht nach anfänglicher Skepsis vor Vergnügen.
Unsere Nachbarin liegt zur Einleitung um Krankenhaus.

Update | 22. SSW (05.– 11. Mai 2017)

Übersicht

So geht’s mir (physisch):

8

Rückenschmerzen ermahnen mich zu etwas mehr Rücksicht auf mich selbst.

So geht’s mir (psychisch):

9

Ich fühle mich einfach gut diese Woche.

So groß ist das Baby:

App sagt: 360 gr auf 26,7 cm (SFL) – Ich bin gespannt, was der Ultraschall am 12. Mai sagt!

Besondere Gelüste: Banane mit Nutella!

Kindsbewegungen: Ich spüre die Bewegungen mehr nach innen als zur Bauchdecke hin.

Wichtige Termine: 

08. Mai – mein Mann spürt den ersten Tritt

Anschaffungen: Fieberthermometer, Kleiderbügel, Babyhaarbürste, Öl, Wundschutzcreme (ich hatte da einen 10% Gutschein und was man hat, …)

18516741_1721692411180370_461694528_o

Das ist die Woche passiert:

Freitag

Ich bin total erkältet, aber wer arbeitet, darf auch zum Kinderturnen. Den Papa schicken wir in der Zeit wieder einkaufen. Die Kursleiterin (Hebamme) und ihre Kollegin beraten mich auch nochmal zum Zuckertest. Nun will ich die Feindiagnostik noch abwarten.

Samstag

Es geht am frühen Nachmittag (mal wieder) zu Karl’s Erdbeerhof, wo wir ein befreundetes Paar treffen. Es ist total schön und ich esse die ersten leckeren Erdbeeren des Jahres (also die, die mir mein Sohn übrig lässt). Abends grillen wir zusammen und Sohni geht spät ins Bett. Ich halte noch einen richtigen Monolog zum Thema Hausgeburt (meine armen Freunde!). Ich fühle mich mittlerweile enorm gefestigt in meiner Entscheidung.

Sonntag

Ein richtiger Sommertag, den wir bei Freunden verbringen, um Geburtstag zu feiern. Es ist super schön, es sind neben dem Sohn der Familie noch zwei Jungs im selben Alter da. Abends schaue ich in den Spiegel – mein Haar ist das gleiche wie das meines Sohnes. Das sehe ich auch, als ich es neben meine Muttermilchperle an meinem Hals halte. Die Schwangerschaft stärkt es noch zusätzlich. Genauso wie in der letzten denke ich und plötzlich erfüllt mich irgendwie das Gefühl, dass Käferchen ein Junge sein wird. Ich denke darüber nach, dass dieses Kind ganz anders aussehen könnte als der große Bruder und mich überkommt Neugier und Vorfreude auf den Moment, wenn ich es das erste Mal sehen kann.

Montag

Der Montag vergeht ziemlich schnell, da der Schreibtisch gut gefüllt ist. Ich kann es gar nicht glauben: nur noch zwei Monate am Schreibtisch. Hoffentlich erreiche ich die Tastatur noch so lange, irgendwie werden meine Arme immer kürzer. Abends will Sohni wieder ewig lang das Babybuch (SS-Ratgeber) angucken – abwechselnd mit dem Babybauch (ist ja auch nur ein „a“ entfernt… Wortwitz, haha). Er kuschelt und küsst ihn auch wieder – awwwww!
Beim abendlichen Gammeln auf der Couch spürt mein Mann den ersten Tritt vom Baby.

Dienstag

Auf Arbeit ist heute wieder gut zu tun und trotz Rückenschmerzen vergeht die Zeit schnell. Leider ist die Zeit zu Hause gerade wegen der aktuellen Laune meines Mannes nicht besonders erholsam. Seine Negativität belastet mich sehr in meiner Situation und ich ertappe mich dabei, dass ich ihm gerne aus dem Weg gehe. Hoffentlich findet er bald zu seiner inneren Stärke und kann wieder unser Fels in der Brandung sein und hoffentlich habe ich bis dahin genug Kraft  für uns vier.

Mittwoch

Der Countdown für die Feindiagnostik läuft, ich bin schon sehr aufgeregt. Sohni hat die Nacht wieder an mir geklebt – wie soll es so dann nur mit dem nächtlichen Stillen klappen? Nach der Arbeit gehen wir im Nachbardorf auf den Markt und essen dort sehr leckere Burger. Unser Sohn hüpft noch ein wenig auf dem Trampolin und dann geht es zur Abendroutine nach Hause.

Donnerstag

Der letzte Arbeitstag der Woche. Mein Mann hat ein Bewerbungsgespräch und wir treffen uns zum Mittagessen. Als ich mit dem Bus nach Hause komme, spielen wir noch ein bisschen im Garten, wo uns die Mücken zerfressen.

Update | 21. SSW (28. April – 04. Mai 2017)

Übersicht

So geht’s mir (physisch):

7

Größtenteils geht es mir sehr gut, aber in der zweiten Wochenhälfte bahnt sich die Erkältung an.

So geht’s mir (psychisch):

8

Die Schwangerschaft, das zweite Kind werden nun wortwörtlich greifbar. Manchmal denke ich, dass mein Mann das alles auf Grund der Situation verpasst.

So groß ist das Baby:

Eine kleine Mango hat in etwa die selbe Größe wie das Baby: 300 gr und 25,6 cm (Kopf -> Fuß).

Besondere Gelüste: keine

Kindsbewegungen: …sind nun auch mit den Händen an der Bauchdecke spürbar! Aber das Baby scheint ähnlich phlegmatisch zu sein wie der große Bruder.

Wichtige Termine: 

03. Mai – Ich habe definitiv vor dem Einschlafen einen Tritt an der Handfläche gespürt, die auf meinem Bauch ruhte!

Anschaffungen: Die Nachbarin hat alte Handtücher aussortiert und sie uns für die Hausgeburt gegeben. Einen Teil davon will ich auch noch zu Newborn-Einlagen vernähen.

18405560_1714900348526243_389258399_o

Das ist die Woche passiert:

Freitag

Wie sich beim Zu-Bett-Gehen andeutete, war die Nacht nicht gut. Ich werde morgens durch kleine Baby-Stupser entschädigt. Aber auch tagsüber ist mir schlecht. Zum Glück lässt die Arbeit es zu, dass ich eine Bahn eher nehme. Heute geht mein Mann einkaufen während Sohni und ich zum Turnen gehen. Die Hebamme dort wird auch mit mir den Geburtsvorbereitungskurs machen, darauf freue ich mich schon. Abends geht es wieder zum Kanga, aber die Frauen da gehen mir heute ziemlich auf die Nerven.

Samstag

Am Samstagvormittag packe ich meine Nähmaschine ein und fahre in eine Jugendherberge, wo für Frühchen und Sternenkinder genäht wird.
Nachmittags sind wir dann zur offiziellen Geburtstagsfeier meiner Großeltern eingeladen. Unser Kind beschäftigt alle. Zum Glück lässt das Wetter es zu, dass wir auch ein bisschen auf den Spielplatz gehen.

Sonntag

Wir haben uns gestern spontan mit meinen Eltern verabredet zu Karls Erdbeerhof zu fahren. Es ist sehr voll und die derzeit angespannte Stimmung schlägt sich vor allem anfangs nieder. Aber das Wetter ist schön und wir essen dann noch zusammen Abendbrot.

Montag

Es ist 1. Mai und wir sind um 05:30 Uhr wach. Und so sitzen wir schon vor 09:00 Uhr im Garten im Sandkasten. Als dann auch mein Mann raus kommt, fangen wir an unsere Bäume etwas zu beschneiden und fleißig zu sein. Mittags kocht mein Mann und Sohni kommt aus dem Mampfen gar nicht raus.

Dienstag

Ich habe noch einen Tag Urlaub. Wegen der Arbeitslosigkeit verringert sich auch unser Anspruch bei der Betreuungszeit (verständlicherweise) und so frühstücken wir morgens noch zusammen. Danach gammle ich hemmungslos auf der Couch, denn mir geht es auch nicht so gut. Die nächste Erkältung ist im Anmarsch. Mit Sohni im Gepäck fahren wir dann einkaufen. Gerade fühle ich mich wieder so unschwanger. In manchen Kleidungsstücken sieht man den Bauch gar nicht. Ich mache mir Gedanken, ob die Bewegungen nicht zu schwach sind. Ich hoffe, dass nächste Woche bei der Feindiagnostik alles okay ist.

Mittwoch

Wie schon gestern, hat Sohni die Nacht an meinen Bauch gekuschelt geschlafen. Doch heute geht es für mich früh zur Arbeit, wo ich den ganzen Tag erkältet so vor mich hinarbeite. Als ich nach Hause komme, empfängt mich ein schlecht gelaunter Ehemann und ein quängeliges Kind in Nachbars Garten. Da hilft nur Kind schnappen, Mann da lassen und ab auf den Spielplatz. In der Zwischenzeit kocht die zweite Hälfte – Sohni kann gar nicht genug davon bekommen!
Beim Einschlafen spüre ich definitiv einen Tritt an meiner Handfläche durch den Bauch!

Donnerstag

Bevor ich mit meiner Arbeit anfange, scanne ich noch die Steuerunterlagen 2016 ein – mir graut es etwas vor einer Rückzahlung. Und mir graut es total vor dem nächsten Elterngeldantrag! Darüber (also Elterngeld/Elternzeit) müssen wir wirklich bald mal reden – wenn doch nur ein Job in Sicht wäre!
Nachmittags gehen Sohni und ich mit Nachbars wieder auf den Spielplatz, eine andere frischgebackene Mama aus der Nachbarschaft kommt auch noch dazu.

Update | 20. SSW (21. – 27. April 2017)

Übersicht

So geht’s mir (physisch):

7

Phasenweise machen die Zipperlein doch etwas mehr zu schaffen als ich gerne zugebe.

So geht’s mir (psychisch):

8

Natürlich ist die Laune getrübt, aber ich versuche mich auf die positiven Dinge zu konzentrieren.

So groß ist das Baby:

Die App sagt: 240gr auf 15,3 cm SSL

Besondere Gelüste: vegetarisches Sushi, Avocado (danach wurde mir allerdings übel – ob da ein Zusammenhang besteht?)

Kindsbewegungen: Die Bewegungen wurden über die Woche immer deutlicher! Ab Donnerstag spüre ich die Bewegungen dann wieder so wie auch anfangs bei Sohni, also mehr so nach innen/unten. Als würde es auf den Muttermund treten.

Wichtige Termine: 

25. April – Vorsorge bei Katrin (meiner „alten“ Hebamme)
27. April – Ich würde behaupten auf der Couch den Tritt an der Hand gespürt zu haben

Anschaffungen: eine „Det is dufte!“-Hose von Fuchs und Kiwi (Berlin Edition) und zu meiner Schande noch mehr Windeln (Stoffwindelwoche)

18198119_1700198529996425_1530108785_n

Das ist die Woche passiert:

Freitag

Morgens begrüßt Sohni als erstes das Baby (awww!). Wir starten mit einem leckeren Frühstück in den Tag und bauen das Gitter- zum Juniorbett um. Während ich koche, beschäftigt sich Sohni ganz toll alleine. Auch der Mittagsschlaf im neuen Bett klappt hervorragend! Wir gehen dann noch einkaufen und irgendwie überkommt mich wieder die Traurigkeit. Das Kanga tut mir dabei sehr gut.

Samstag

Die Nacht war sehr bescheiden, was aber nicht an Sohni lag. Nun ist das Stillkissen eingezogen, das hilft aber auch nur, wenn der kleine Mann nicht bekuschelt werden will. Und so gönne ich mir morgens ein Stündchen im Bett als mein Mann wach ist. Der Mittagsschlaf fällt heute äußerst kurz aus. So sind wir gegen 15 Uhr bei meiner Oma zum Geburtstagskuchen. Sohni und Uropa genießen es miteinander zu blödeln.
Meine Oma tippt übrigens auf ein Mädchen!

Sonntag

Das Aprilwetter verhagelt unseren Plan, wenigstens nachmittags noch raus zu gehen zum Spielplatz. Und so plätschert der Tag vor sich hin: Eisenbahn bauen, Babybauch angucken, kuscheln, malen.
Wir sind alle ziemlich froh, wenn wir nächste Woche nicht mehr den ganzen Tag aufeinander hängen. Vor allem, wenn es draußen so unberrechenbar ist!

Montag

Der Arbeitsalltag beginnt wieder mit Stresspegel 12! Ich bin von 7 – 17 Uhr im Büro (+ 2 Stunden Fahrzeit) und kämpfe gegen den Urlaubsstapel. Und es ist als wollte sich das Baby nun mit einmal plötzlich bemerkbar machen. Es tritt recht häufig, wenn auch noch nicht kräftig (schön!), im Unterleib zieht und zerrt es (nicht so schön!) und ich habe Sodbrennen (gar nicht schön!). Zu Hause bin ich pünktlich zum Abendbrot und der Tag klingt gemütlich zu „Tote Mädchen lügen nicht“ aus.

Dienstag

Den größten Stapel Urlaubshinterlassenschaften beseitige ich im Laufe des Tages. Es ist nicht ganz so stressig und beschwerlich heute, auch Käferchen ist ruhig. Weil meine Mittagsstulle gerade in den hohlen Zahn gepasst hat, holen wir auf dem Heimweg vegetarisches Sushi für mich, das ich im Garten verputze. Sohni futtert sogar mit! 18:30 bin ich dann zur Vorsorge bei Katrin, die zwar in 10 Minuten gemacht ist, aber wir quatschen noch lange und ich traue mich sogar sie nach einem privaten Treffen zu fragen, worüber sie sich auch sehr freut.

Mittwoch

Auf der Arbeit komme ich heute gut durch, das Ziehen nach dem Aufstehen ist heute auch weg. In meinem Oberteil heute finde ich, dass ich so gar nicht schwanger aussehe. Doch anscheinend kommt nur mir das so vor, denn mein Geburtstagsbesuch bei einer Freunden sagt sie: „Na bei dir kugelt’s aber schon ordentlich!“ Es ist ein schön sonniger Tag. Achso: weil Katrin noch nichts genaues sagen kann, reserviere ich mir einen Platz im Geburtsvorbereitungskurs in einer nahe liegenden Hebammenpraxis.

Donnerstag

Sohni hat zwar durchgeschlafen, aber ich lag oft wach: ich höre Phantomschreie von Sohni und denke darüber nach, dass das Baby den kleinen Mann wohl häufig nachts wach machen wird und wie wir das wohl meistern können. Nach der Arbeit gehen wir noch auf den Spielplatz – meine Hebamme hat uns mit einer frisch gebackenen benachbarten Mama verkuppelt. Da meine Nachbarin auch noch mit dabei ist, sind wir ein ganz gutes Dreiergespann und die Chemie stimmt soweit.
Ich schlafe auf der Couch ein; als mein Mann mich ins Bett schickt, wird mir auf einmal speiübel. Dabei tanzt Käferchen auch noch wild auf dem Muttermund herum und Sohni kommt zum Kuscheln.

Update | 19. SSW (14. – 20. April 2017)

Übersicht

So geht’s mir (physisch):

8

Zwischendurch habe ich Rückenschmerzen und das erste Sodbrennen kommt langsam, aber das ist alles erträglich.

So geht’s mir (psychisch):

schwankend zwischen 8 und 4

Es geht diese Woche bergauf, bergab. Mich plagen immer wieder Stimmungstiefs.

So groß ist das Baby:

Meine App sagt 190 gr auf etwa 14,2 cm SSL, was in etwa einer Drachenfrucht entspricht.

Besondere Gelüste: keine

Kindsbewegungen: vereinzelt – ich wünschte so sehr, es würde schon öfters und deutlicher sein

Wichtige Termine: 

20. April – Kennenlernen mit meiner Hausgeburtshebamme Vanessa

Anschaffungen: Mädchenklamotten (geschenkt) von Nachbars

1492599021713.jpg

Das ist die Woche passiert:

Freitag

Das Wetter ist besser als im Wetterbericht angedroht. Nachmittags holen uns die Nachbarin und ihr Sohn zum Spielplatz ab, wo sogar mein Sohn sich todesmutig die Rutsche herunter zu rutschen wagt.
Ich sortiere die ganzen kleinen Klamotten nochmal aus für die Nachbarin. Vermutlich wird ihr Kind etwas eher geholt und kleiner sein, sodass sie die kleinen Winzlingsklamotten gut gebrauchen kann. Irgendwie fällt es mir aber trotzdem schwer.

Samstag

Am Vormittag geht es im fiesen Nieselregen mit dem Kinderwagen einkaufen. Ganz schön anstrengend mit Schirm und vollbepacktem Wagen. Wir läuten Mittags die Spargelsaison ein – allerdings ist mein Mann der einzige, der wirklich gerne Spargel isst. Nach dem Mittagsschlaf müssen wir nochmal einkaufen, weil ich natürlich wieder was vergessen habe. Auf dem Weg dorthin machen sich Vater und Sohn einen Spaß daraus in jede Pfütze auf dem Weg zu hüpfen und haben einen Riesenspaß.

Sonntag

Ostersonntag! Leider sind Sohnis Kumpel und seine Mama (meine Freundin) krank und so haben wir den Tag nur für uns drei. Noch vor dem Frühstück werden Ostergeschenke gesucht. Danach geht es dann zur Kirche und nachmittags ins Aquarium.

Montag

Spontan entscheiden wir uns nach dem Mittag in den naheliegenden Freizeitpark zu fahren, was sich als sehr gute Idee herausstellt. Außer einer Graupelhusche genießen wir die frische Luft in vollen Zügen. Abends essen wir alle (meine Eltern waren zu Besuch) noch zum Abendbrot die Reste und ich bringe ein sehr müdes Kind ins Bett.
Auf der Couch reden wir mal wieder über Namen nd ich finde Gefallen an einem ziemlich ausgefallenen Mädchennamen… na mal sehen…

Dienstag

Diese Woche habe ich noch Urlaub, auch die Tagesmutter hat frei. Während ich versuche, den sehr quängeligen Sohni mit Malen abzulenken, kann mein Mann die Zeit für seine Jobsuche nutzen.
Nach dem Mittagsschlaf geht Sohnis großer Wunsch des Tages in Erfüllung: wir fahren mit der S-Bahn! Wir treffen uns in Stadtmitte mit einer Freundin und gehen auf dem Rückweg noch zu DM. Dort ergattere ich glücklicherweise noch ein paar Bodys in 98 – in vielen Geschäften ist nämlich bei 92 Schluss, bzw. gibt es darüber nur selten etwas.

Mittwoch

Sohnis Bombenlaune hält an.
Herzmoment: Wir kuscheln in unserer Leseecke und meine Männer bekuscheln mein Bäuchlein und sagen „Hallo Baby!“ und geben ein Küsschen.
Nachmittags wird es dann schon stressiger: mit mies gelauntem Kind besichtigen wir die KiTa-Alternative, Sohni findet’s anscheinend gut. Uns wird wohl eh nichts anderes übrig bleiben…
Abends besichtigen wir noch eine tolle Wohnung. Die unbekannte Familie wächst mir gleich ans Herz – schade, dass sie weg ziehen. Doch für uns schließen wir die zusätzliche finanzielle Belastung „Umzug“ erstmal aus.

Donnerstag

Vormittags wird zu Hause gepuzzelt, um 12:00 Uhr kommt Vanessa zum Kennenlernen vorbei. Das Gespräch ist total positiv und so fällt die Entscheidung FÜR die Hausgeburt am Nachmittag. Die Entscheidung fühlt sich sehr gut an und ist gleichzeitig sooo aufregend. Mir fällt immer wieder auf wie wenig schwanger ich mich fühle. Es wird langsam Zeit für mehr Bauchparty und ich freue mich nun auch schon sehr auf die Feindiagnostik.

Update | 18. SSW (07. – 13. April 2017)

Übersicht

So geht’s mir (physisch):

4

Den Großteil der Woche geht es mir Dank der Erkältung echt nicht gut, aber ab Donnerstag geht es zum Glück wieder bergauf.

So geht’s mir (psychisch):

5

Auch wenn ich sie die meiste Zeit erfolgreich verdränge, sind die Sorgen immer präsent. Besonders Mittwoch gehen die Gefühle mit mir durch.

So groß ist das Baby: Laut App etwa 13cm und 140gr, was in etwa einer Navelorange entsprechen soll. Man stelle sich das mal auf einem Lineal vor – schon so groß! Aber schon irgendwie noch sehr klein… Ich mal wieder…

Besondere Gelüste: frisches Obst und Gemüse

Kindsbewegungen: Am Freitag war das erste Mal Bauchparty, danach sind die Bewegungen aber fast weg. Zum Glück kann ich zu Hause ab und zu mal die Herztöne hören. Außerdem gibt es mir Sicherheit, dass ich Sohni auch erst etwa in der 22. Schwangerschaftswoche eindeutig gespürt habe.

Wichtige Termine: 

keine

Anschaffungen: keine

1491932315146

Das ist die Woche passiert:

Freitag

Weil es mir morgens noch immer schlecht geht, bleibe ich im Bett. Zum Glück geht es mir nach ein paar Stunden Ruhe etwas besser. Auf dem Weg zum Turnen (ich setze die Männer dort ab und kaufe Lebensmittel ein) ist ordentlich Bauchparty – das erste Mal! Ein tolles Gefühl!

Samstag

Vormittags holen wir mit dem Auto ein Dreirad und eine kleine Rutsche ab, die wir gebraucht über ebay Kleinanzeigen gekauft haben – Sohni liebt sein neues „Radatt“. Nachmittags sind wir bei Freunden, die zwei Bagger im Garten zu stehen haben! Käferchen macht sich heute gar nicht bemerkbar.

Sonntag

Freunde kommen spontan vorbei und wir genießen die Sonne im Garten. Die Nachbarin und ihr kleiner Sohn kommen auch dazu. Die Rutsche ist der absolute Renner – nur nicht bei unserem Kind… Während des Mittagsschlafs sortiere ich weiter die Babysachen und -windeln. Nachmittags geht es Eis essen und auf den Spielplatz.

Montag

Weil alle schon in der Osterpause sind, geht es auf der Arbeit entspannt zu. Mein Mann holt mich vom Bahnhof ab und wir fahren in den Baumarkt um Sand für den Buddelkasten zu kaufen. Dabei zieht es unglaublich im Unterleib. Auf dem Heimweg die Schreckensnachricht: eine Absage für meinen Mann. Wir sind fassungslos, aber irgendwie dreht die Welt sich rücksichtslos weiter.

Dienstag

Ich durfte im Gästezimmer schlafen. Die Erkältung hat mich noch sehr im Griff. Ich schlafe unruhig und mache mir jedes Mal Vorwürfe, wenn ich wieder auf dem Bauch aufwache – Baby, wo bist du? Die Erkältung erschwert mir die Arbeit und so muss ich noch ein paar Minuten länger arbeiten. Am Bahnhof warten meine Männer und wir bauen zu Hause den Sandkasten auf.

Mittwoch

Urlaub! Der Tag beginnt 06:00 Uhr, dann liege ich nur noch mit sorgenvollen Gedanken wach – da kann ich mich genauso gut raus schleichen (Sohni hat bei mir geschlafen). Während ich den kleinen Mann zur Tagesmutti bringe, kommt Käferchens Kleiderschrank. Ich gucke Fernsehn, sortiere Babywäsche und später bauen wir den Schrank auf. Nach dem Einräumen der Größe 50/56 ist endlich wieder Platz im Wohnzimmer. Mittags hatte ich noch die Herztönchen gehört, meine Stimmung ist trotzdem sehr gedrückt.

Donnerstag

Der Tag ist entspannt: Sohni geht heute nochmal zur Tagesmutter und mein Mann und ich gehen zur „Feier des Tages“ (wir hatten Sonntag 7. Verlobungstag) zusammen Mittag essen bei unserem Asiaten. Sushi fällt leider aus, trotzdem platze ich beim Rauskugeln. Witzig, dass ich mich gerade in solchen Momenten immer besonders schwanger fühle. Abends sind wir beim Osterfeuer – Sohni ist total begeistert. (Das wird uns noch tagelang verfolgen: „Feuaaaaaa“ – „Ja, wir waren beim Osterfeuer“ – „Dadütataaa“ – „Ja, da war auch die Feuerwehr“ – „Feuaaaaa“ – …)

Toughe Supermutti oder doch nur ein unsicheres kleines Muttertier? 2.0

Wer schon länger meinen Blog verfolgt, kann sich vielleicht noch an diesen Beitrag erinnern: Toughe Supermutti oder doch nur ein unsicheres kleines Muttertier?  – bereits in meiner ersten Schwangerschaft habe ich mir viele Gedanken zum Thema Geburtsort gemacht. Wenn ich mir diesen Beitrag jetzt noch einmal durchlese, sehe ich einige Parallelen zu meiner derzeitigen Situation, aber vieles sehe ich mittlerweile auch anders. Die meisten Punkte auf meiner Pro-Contra-Liste gewichte ich anders, manche fallen weg und lauter neue Aspekte kommen hinzu.

Warum schreibe ich jetzt schon wieder einen Beitrag zu dem Thema? Nun, ihr habt es ja vielleicht schon gelesen: wir überlegen derzeit, ob eine Hausgeburt nicht das richtige für mich, für uns wäre.

Bereits vor der Schwangerschaft, hatte ich überlegt, die zweite Geburt außerklinisch zu planen. Das Thema Sicherheit oder die Frage „Kann ich das schaffen?“ ist für mich eigentlich abgehakt gewesen – was übrig blieb: ist eine ambulante Entbindung denn schlau beim zweiten Kind? Bin ich vielleicht froh, ein paar Tage Ruhe im Krankenhaus zu genießen? Für mich kam außerdem noch das Argument Fahrzeit hinzu – in die Klinik bräuchten wir in etwa 60 Minuten, das Geburtshaus ist 20 Minuten entfernt.

Die Tage gingen ins Land und eigentlich stand für mich schon fest (vielleicht auch aus Bequemlichkeit?) – ich entbinde wieder in dem hebammengeleiteten Kreißsaal wie bei der ersten Geburt. Denn nun habe ich ja den Vorteil, dass ich dort auf jeden Fall einen Platz bekomme, nachdem ich dort bereits entbunden habe.

Doch dann schenkte meine Freundin mir „Das Geburtsbuch“ von Nora Imlau. Dieses Buch hat unglaublich viel in mir in Gang gesetzt: das Verarbeiten der ersten Geburt, das In-Mich-Hinein-Horchen und das Einlassen auf diese zweite Schwangerschaft, die ganz für sich steht. Ich kann mich neu entscheiden. Es ist meine Wahl wie ich entbinde!

Diese Gedanken teilte ich mit meiner Hebamme, die sofort sagte: „Und was ist mit einer Hausgeburt?“ Ja, was ist eigentlich mit einer Hausgeburt? Das machen doch nur die anderen, die verrückten, oder? So viel stärkere Frauen mit einer engen Verbindung zu sich selbst. Ich dachte an meine Geburt zurück, die ich eigentlich nur noch positiv in Erinnerung hatte. Es fielen mir so viele Dinge ein, die dann eben doch nicht optimal waren. Und ich dachte an den Geburtsplan, den ich angefangen hatte zu schreiben und eine Liste die sich da nannte „Dinge, die ich bei der nächsten Geburt anders handhaben möchte“. Viele dieser Punkte und der komplette Geburtsplan wurden nichtig im Falle einer Hausgeburt.

Also warum nicht?

17911124_1676815665668045_1894141799_n
So oder so ähnlich könnte die Geburt dann aussehen – insbesondere meine Ausmaße sind maßstabsgerecht 🙂

Und so ist also der aktuelle Stand: wir sind dabei eine Hausgeburt zu planen. Derzeit habe ich zwei Hebammen, die mich betreuen würden und die ich in nächster Zeit kennenlernen werde. Denn mit der richtigen Hebamme steht und fällt für mich der ganze Plan. Gerne nehme ich euch mit auf dem Weg, wenn ihr wollt – auch, wenn noch nicht ganz klar ist, wohin er führt.

Mögliche Themen rund um unsere Hausgeburt könnten sein:

  • Pro-Contra-Liste / Warum meine Listen plötzlich nichtig werden.
  • Was ist mit Sicherheit?
  • Geschwisterkinder bei der Geburt
  • Die Hausgeburtshebamme
  • Innere Vorbereitung
  • Sachliche Vorbereitung zum Thema
  • Die Familie einweihen?
  • Kosten, Vorbereitungen, Organisatorisches

Vielleicht habt ihr ja auch schon Fragen, die ich dann gleich mit ins Gespräch zur Hebamme mitnehmen kann – ich würde mich sehr freuen.